Welt : Bahn räumt Windanfälligkeit der neuen ICEs ein

BERLIN (Ha).Die Deutsche Bahn AG hat am Donnerstag einen Zeitungsbericht bestätigt, wonach die ICE-Züge der 2.Generation windanfällig seien.Derzeit dürfen die 44 ICE-2-Garnituren nur dann mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 280 Kilometern fahren, wenn der - schwere - Triebkopf an der Zugspitze fährt.Fährt der - leichte - Steuerwagen vorne, muß je nach Windstärke das Tempo auf bis zu 200 gedrosselt werden.Ein antriebsloser Steuerwagen fährt jedoch nur dann an der Zugspitze, wenn der Zug "halbiert" fährt.Diese Teilungsmöglichkeit ist der Clou der neuen Züge.Eingesetzt wird er von allem auf der Strecke von Berlin ins Ruhrgebiet: Die Züge trennen sich in Hamm und fahren von dort zu zwei verschiedenen Zielen.Der ICE 1, der in Eschede entgleiste, ist anders konstruiert und deshalb nicht betroffen.Glücklich ist die Bahn mit dieser Betriebseinschränkung ihres modernsten Fahrzeuges natürlich nicht."Gemeinsam mit der Industrie suchen wir nach einer Lösung", sagte Konzernsprecher Martin Katz dem Tagesspiegel.Die Firmen Adtranz und Siemens haben den ICE 2 entwickelt und gebaut.

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