Bahn-Unglück : ICE-Unfall: Ermittlungen gegen die Bahn

Nach dem ICE-Unglück in einem Tunnel nahe Fulda, bei dem 19 Menschen verletzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Deutsche Bahn. Der ICE war Ende April bei der Einfahrt in den Landrückentunnel mit Tempo 220 in eine Schafherde gerast und entgleist.

Fulda/Frankfurt - Geprüft wird, ob die Bahn ihrer Unfallverhütungs- und Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist.

Nach einer Strafanzeige eines unbeteiligten Rechtsanwalts gegen „Verantwortliche der Deutschen Bahn“ sei wegen eines bestehenden Anfangsverdachts ein Verfahren eingeleitet worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dabei geht es im Kern darum, was in der Betriebsleitzentrale in Frankfurt aus der Meldung eines Lokführers geworden ist, der mit seinem Zug bereits kurz vor dem ICE Hamburg-München im längsten Eisenbahntunnel Deutschlands mit einem Schaf kollidiert war. Im Fokus der Ermittler stehe aber nach wie vor der Schäfer der Herde, hieß es. dpa

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