Beerdigung : Letzte Ruhe für Michael Jackson

Familie und Freunde nahmen Abschied vom "King of Pop". In einem vergoldeten Bronzesarg wird Michael Jackson seine letzte Ruhe finden.

Familie und engste Freunde hatten sich auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale bei Los Angeles zur Beisetzung der Poplegende versammelt. Die private Beisetzung wurde bis zum Eintreffen des Sargs live im Fernsehen übertragen. Danach ließ die Familie nur noch Aufnahmen aus 1000 Meter Höhe zu.

Die Mutter Katherine (79), Michael Jacksons drei Kinder und seine Geschwister waren mit fast eineinhalbstündiger Verspätung in Glendale eingetroffen. Jacksons Brüder trugen den vergoldeten Sarg auf ein Podium, das mit weißen Blumen und Postern mit lebensgroßen Fotos des Stars geschmückt war.

Die Andacht auf der "Heiligen Terrasse" vor dem Mausoleum begann erst nach Sonnenuntergang. Unter den ersten Gästen war auch Jacksons enge Vertraute Elizabeth Taylor. Die Schauspielerin, die nur noch selten öffentlich auftritt, nahm im Rollstuhl sitzend an der Trauerfeier teil. Der Abschiedsveranstaltung im Staples Center am 7. Juli war sie fern geblieben.

Der Schauspieler Macaulay Culkin erwies Jackson zusammen mit seiner Freundin, der Schauspielerin Mila Kunis, die letzte Ehre. Jacksons Ex-Frau Lisa Marie Presley nahm ebenfalls an der Trauerfeier teil, dagegen blieb Jacksons zweite Frau, die Krankenschwester Debbie Rowe, der Feier trotz Einladung fern.

Die Soulsängerin Gladys Knight widmete dem Popstar einen letzten Song. Auch Stevie Wonder, der sich bereits während der Trauerfeier im Staples Center musikalisch von Jackson verabschiedete, war zugegen.

Die Trauergäste hatten eine neunseitige Einladung erhalten mit Fotos, die Jackson als Kind und als Erwachsenen auf seiner einst so geliebten Neverland-Ranch zeigen. Die erste Seite der Einladung zierte ein Spruch aus Michaels Buch Dancing The Dream von 1992: "Wenn Du Dein Leben mit der Gewissheit beginnst, dass Du geliebt wirst, und es mit dem gleichen Wissen beendest, kann Dir die Zeit dazwischen nichts anhaben."

Quelle: ZEIT ONLINE, dpa

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