Bergunfall : Mit letzter Kraft

100 Bergsteiger waren am Wochenende im Himalaja vermisst, auch sieben Deutsche. Alle sind mittlerweile gerettet.

Neu-Delhi - Ein Bergsteigerdrama hat sich am Wochenende im Himalaja abgespielt. Nach schweren Schneefällen wurden mehr als 100 Bergsteiger, darunter sieben Deutsche, vermisst. Die Männer gehörten Expeditionsteams an, die am 18. und 19. September zum hinduistischen Pilgerpfad Mana-Harsil im nordindischen Bergstaat Himachal Pradeshzu gestartet waren. Auch acht Russen und ein Australier waren darunter. Die meisten Teilnehmer sind Inder, darunter Träger, Führer und Köche. Die Behörden hatten am Freitag den Funkkontakt zu den Bergsteigern verloren. Vier Russen und ihre vier indischen Träger wurden mit Armee-Hubschraubern gerettet. Drei andere Gruppen, darunter die Deutschen, schafften es schließlich aus eigener Kraft, ihr Basislager zu erreichen, sagte Behördensprecher Meenakshi Sundaram. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin bestätigte, mehrere als vermisst gemeldete deutsche Staatsbürger seien „wohlbehalten ins Basislager zurückgekehrt“. Die Mannschaft, die mit den Russen unterwegs war, hatte den Berichten zufolge vom Gangotri-Gletscher eine SOS-Meldung abgesetzt. dpa

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