Bergwerksunglück : Suche nach Verschütteten geht weiter

Einen Tag nach dem Bergwerksunglück in Polen haben die Rettungskräfte am Morgen ihre Suche nach den Verschütteten wieder aufgenommen. 15 Bergleute werden noch vermisst.

Ruda Slaska - Ein Belüftungssytem habe die Methan-Konzentration in dem Stollen auf ein Niveau gesenkt, das es den Helfern erlaube, dort hinein zu gehen, sagte der Sprecher der Betreibergesellschaft KW. Von den 15 noch unter Tage verschütteteten Bergleuten gebe es kein Lebenszeichen; ihnen wurden nur geringe Überlebenschancen eingeräumt. Aus Angst vor einer neuen Gasentwicklung waren die Sucharbeiten kurz vor Mitternacht unterbrochen worden.

Bislang seien sieben der mindestens acht toten Kumpel geborgen worden, sagte der KW-Sprecher weiter. Die Leichen seien teilweise verkohlt gewesen und hätten daher noch nicht identifiziert werden können.

Am Dienstagnachmittag hatte sich in der Mine Halemba im schlesischen Ruda Slaska bei Kattowitz im Süden des Landes in rund tausend Meter Tiefe eine Gasexplosion ereignet. Insgesamt wurden dadurch rund zwei dutzend Bergarbeiter unter Tage eingeschlossen. Drei von ihnen konnten sich selbst retten. (tso/AFP)

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