Bevorstehende Scheidung : Spaniens König leidet mit

Auch hinter den schönen Fassaden der Königshäuser kann es zum bitteren Ehekrach kommen. Jüngstes Beispiel ist die nun wohl endgültige Trennung zwischen Spaniens Prinzessin Elena (45) und ihrem Noch-Ehemann Jaime de Marichalar (46).

Ralph Schulze
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Foto: dpaEFE

Madrid - Vor ziemlich genau zwei Jahren verkündeten die beiden bereits ihre „zeitweilige Trennung“. Nun ist es wohl völlig aus. Die Anwälte der ältesten Tochter von König Juan Carlos und Königin Sofia (beide 71) ringen um die letzten Einzelheiten der Scheidung. Der Hof dementiert dies nicht.

Der adelige Ehe-Schiffbruch, der vermutlich demnächst offiziell verkündet werden soll, wäre die erste Scheidung in der spanischen Königsfamilie. In jenem europäischen Adelshaus, das bisher als makellos und mustergültig galt. Ohne größere Peinlichkeiten, Seitensprünge und Skandale. Aber auch Könige und Prinzessinnen sind eben nur Menschen: „Diese Dinge passieren nun einmal“, hatte Elenas jüngere Schwester, Prinzessin Cristina (44), die Beziehungskrise kommentiert.

Prinzessin Elena hatte den adeligen Bankierssohn Jaime 1995 in der Kathedrale der südspanischen Stadt Sevilla geheiratet. Die beiden Frischverliebten bekamen vom König den Adelstitel „Herzöge von Lugo“ geschenkt. Doch dann erlitt Jaime im Jahr 2001 einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr gänzlich erholte. Er stürzte sich nach der Rehabilitation in ein extravagantes Leben, bekam von der Klatschpresse den Namen „Herzog des Luxus“ verpasst. Immer wieder lieferte er am Steuer schneller Autos sowie mit schriller Mode Schlagzeilen.

Vor zwei Jahren packte Prinzessin Elena entnervt ihre Koffer. Sie verließ mit den beiden gemeinsamen Kindern Felipe Juan Froilan (11) und Victoria Federica (9) die gemeinsame Palast-Wohnung in der City der Hauptstadt Madrid. Nach dem nun durchgesickerten Vertrag für die definitive Scheidung werden die Kinder weiterhin bei der Mutter bleiben, die inzwischen einen gut bezahlten Job bei einer sozialen Stiftung hat. Zudem wird der Ex, wie die Hofpresse angeblich weiß, Unterhalt für die Adelskinder zahlen müssen. Ralph Schulze

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