Welt : Borstenvieh an Bord: Ein Schwein fliegt erster Klasse

Ein Schwein durfte kürzlich in einer Passagiermaschine fliegen und das in der ersten Klasse. Die US-Fluggesellschaft US Airways bestätigte das Geschehen, das sich am 17. Oktober auf dem Flug von Philadelphia nach Seattle zutrug, nicht ohne sofort zu versichern, dass sich Ähnliches bestimmt nicht wiederholen werde.

Auf jenem Flug befanden sich an Bord der Maschine 201 Passagiere: 200 Menschen und das Schwein. Das Tier war als "therapeutischer Begleiter" zweier weiblicher Passagiere durchgegangen. Wie die Zeitung "Philadelphia Daily News" berichtete, hatten die Besitzer die Angestellten der Fluggesellschaft davon überzeugen können, dass es sich bei dem Schwein um ein "therapeutisches Begleittier" ähnlich einem Blindenhund handele. Da nach den Regeln von US Airways als auch des US-Luftfahrtamtes die Mitnahme solcher Tiere erlaubt ist, ließen sie das Borstenvieh mit seinen zwei Besitzerinnen in der Ersten Klasse Platz nehmen.

Zuerst lag es da auch ganz ruhig auf dem Fußboden in der ersten Reihe. Als die Maschine sich jedoch im Anflug auf Seattle befand, wurde das Tier unruhig, rannte quiekend durch das Flugzeug und versuchte sogar in das Cockpit einzudringen. "Viele Leute an Bord waren äußerst aufgebracht, dass da ein großes, außer Rand und Band geratenes Schwein herumlief", hieß es in dem Bericht weiter. Schließlich gelang es, das Schwein aus dem Flugzeug zu bekommen; es quiekte jedoch noch eine Weile durch das Flughafengebäude von Seattle. "Wir können bestätigen, dass das Schwein geflogen ist und wir bestätigen auch, dass dies nie mehr passieren wird", sagte US-Airways-Sprecher David Castelveter.

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