Brasilien : Dutzende sterben durch Unwetter

Die Überschwemmungen im Nordosten Brasiliens nehmen immer größere Ausmaße an. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor den Wassermassen, die Zahl der Todesopfer steigt.

São Paulo Die Pegelstände vieler Flüsse sind aufgrund starker Regenfälle um mehrere Meter über Normalmaß gestiegen. Weite Landstriche sind überflutet. Allein im Bundesstaat Maranhão haben mehr als 60 Städte den Notstand ausgerufen.

Die Armee bringt laut Medienberichten Medikamente und Nahrungsmittel mit Hubschraubern in das Gebiet. Hunderte Soldaten sind im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Sie installieren unter anderem Schwimmbrücken, um den Zugang zu den Hochwasseropfern zu gewährleisten.

In Maranhãos Hauptstadt São Luís wurde vorigen Monat nach Angaben von Meteorologen der höchste Niederschlag in einem April seit 24 Jahren gemessen. Auch der Süden Brasiliens ist erneut von Überschwemmungen betroffen. Im Bundesstaat Santa Catarina starb ein Mensch. Santa Catarina hatte erst im vergangenen Dezember mit wochenlangem Hochwasser zu kämpfen. Damals kamen etwa 120 Menschen ums Leben. (sh/dpa)

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