Brasilien : Junge beißt Hund in die Flucht

In Brasilien hat sich der elfjährige Gabriel da Silva als äußerst bissig erwiesen. Der Junge wurde einem Pitbull angegriffen und schlug ihn mit seinen eigenen Waffen in die Flucht. Allerdings stellte sich heraus, dass die Beißerchen des Jungen nicht ganz so kampftauglich waren.

Rio de Janeiro Ein elfjähriger Junge hat in Brasilien einen Pitbull in die Flucht gebissen. Der ungewöhnliche Rollentausch ereignete sich nach Medienberichten vom Donnerstag in der Provinzhauptstadt Belo Horizonte im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais. Gabriel da Silva sei am Dienstag im Garten seines Elternhauses vom eigenen Hund "Titã" (Titan) angegriffen worden. "Da hat Gabriel den Hund plötzlich am Hals gewürgt und gebissen, er ist ein Sieger", erzählte Großmutter Arlinda vom Schreck erholt und voller Stolz. Der Junge brach sich den Berichten zufolge bei seiner Notwehraktion einen Zahn ab und kam ansonsten mit leichten Armverletzungen davon.

Der Kampfhund sei von der Feuerwehr sofort eingefangen worden, hieß es. Er werde nun zehn Tage lang "unter Beobachtung" bleiben. Danach kann die Familie mit Hilfe der Experten entscheiden, ob sie den Hund wieder aufnimmt oder er lieber eingeschläfert werden soll. "Komisch. Er war von klein an bei uns und hat nie jemanden angegriffen", sagte sich Oma Arlinda. Die Familie wolle den Hund nach dem Angriff aber nie wieder sehen, versicherte sie. (ae/dpa)

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