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Bremen : Klinik dementiert Tod von Frühchen

Anders als am Morgen gemeldet, ist im Klinikum Bremen-Mitte offenbar doch kein Frühchen gestorben. Es handelt sich bei dem toten Kind um ein eineinhalb Jahre altes Mädchen.

Der Klinikverbund Gesundheit Nord (GeNo) hat den Tod eines weiteren Frühchens im Klinikum Bremen-Mitte dementiert. Den Todesfall hatte die Polizei am Freitagmorgen mitgeteilt. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, ein eineinhalb Jahre altes Mädchen sei am Dienstag an Meningokokken verstorben. Das Kleinkind war am Montagabend in die Kinderklinik eingeliefert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der Tod des Mädchens stehe nicht in Zusammenhang mit dem Ausbruch eines Darmkeims auf der Frühgeborenen-Station im vorigen Jahr, sagte der Sprecher. Ein Sprecher der Polizei sagte, das Mädchen sei nach seiner Geburt als Säugling auf der Frühgeborenen-Station gewesen. Vermutlich habe es deshalb ein Missverständnis gegeben.

Die Staatsanwaltschaft Bremen ordnete eine Obduktion an. Seine Behörde sei auf den Fall aufmerksam gemacht worden, sagte Staatsanwalt Frank Passade. Das Kind war nach Polizeiangaben als Frühchen in der Klinik zur Welt gekommen. Meningokokken können eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. Die Frühchen-Intensivstation der Klinik war im vergangenen November wegen tödlicher Infektionen für mehrere Wochen geschlossen worden.

(dapd/dpa)

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