Welt : Bretter, Räder und Kissen – womit man den Berg hinunterkommt

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Um 1850 fing alles an: Da wurde im Bergdorf Morgedal in der Region Telemark in Norwegen ein neuer Laufstil mit von den Wikingern überlieferten Skiern entwickelt: der erste Funtrend im Schnee. Seitdem wurden jede Menge Spaßmobile erfunden – hier eine Auswahl:

Luftkissenschlitten. Auf dem Airboard legt man sich der Körperlänge nach auf den Bauch, die Beine baumeln in der Luft. Lenken durch Gewichtsverlagerung – auch auf Tiefschnee. Bis zu 100 km/h schnell. Preis: ca. 250 Euro.

Carvingski samt Sitz. Die Weiterentwicklung des Böckl-Schlittens aus dem Südtiroler Pustertal heißt Flizz : Beine hoch, in Rücklage wird man schneller. Für Kinder ab fünf (150 Euro).

Hocker mit Federung. Montiert auf Carvingski, mit Gleitern für die Schuhe: der Skifox . Passt in den Sessellift. Ca. 400 Euro.

Fahrrad für den Schnee. Aber Pedalen besitzt das Snowbike nicht. Die Füße werden auf Spezialgleitern wie Stützräder eingesetzt. Für den Schlepplift geeignet. Mit Federung, umweltfreundlich, ab 300 Euro.

Go-Kart für den Winter.

Das Snowkart für Schumis im Schnee ist besser abseits der Pisten zu fahren. In der Schweiz in Kleinauflage hergestellt. Entwickler sitzen schon am Nachfolgemodell.

Skateboard mit Kanten. Das Snowdeck sieht man oft in Funparks. Ab 150 Euro.

Snowboard am Lenkdrachen. Beim Snowkite kommt das Brett unter die Füße, der Lenkdrachen ins Trapez an die Hüfte – und schon sind meterhohe Sprünge möglich. Nur im flachen Gelände – Unfallgefahr!

Roller im Schnee. Kombination aus Rollerfahren und Snowboarden: der Snowscoot . Man steht mit den Schuhen auf einem Trittbrett mit Gelenk. Pistengeeignet. Ab 150 Euro.

Rodel mit Gelenk .Der Swingrodel lehnt sich selbst in die Kurve. Übung erforderlich. kög

Mehr Trends im Internet:

www.patscheider.com

www.airboard.com

www.snowter.com

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