Britische Marinesoldaten : Lukrative Gefangenschaft

Die vom Iran freigelassenen britischen Marinesoldaten dürfen die Geschichte ihrer 13 Tage dauernden Gefangenschaft an die Medien verkaufen.

London - Das Verteidigungsministerium in London erteilte ihnen eine entsprechende Sondererlaubnis. Die ungewöhnliche Entscheidung sei auf Grund der "außergewöhnlichen Umstände" getroffen worden, teilte das Ministerium mit. Üblicherweise sind britischen Soldaten finanzielle Abmachungen mit Medien untersagt.

Besonders das Schicksal von Faye Turney, der einzigen Frau der Einheit und Mutter einer dreijährigen Tochter, ist in den Medien auf großes Interesse gestoßen. Sie habe ihre Geschichte für umgerechnet rund 147.000 Euro an den TV-Sender ITV und eine Tageszeitung verkauft, berichteten britische Medien. Oppositionspolitiker und hochrangige Vertreter des Militärs kritisierten die Entscheidung des Verteidigungsministeriums. (tso/dpa)

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