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Britisches Königshaus : Prinz Harry und Meghan Markle heiraten 2018

Gerüchte gab es schon länger, nun ist es offiziell: Der britische Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle haben sich verlobt. Im Frühjahr wird geheiratet.

Prinz Harry und seine Freundin Meghan Markle im September in London.
Prinz Harry und seine Freundin Meghan Markle im September in London.Foto: Danny Lawson/dpa

Der britische Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle haben sich verlobt. Das teilte das Königshaus am Montag in London mit. Die Hochzeit soll im Frühjahr kommenden Jahres stattfinden.

Das Paar habe sich im November entschieden zu heiraten, hieß es in einer Mitteilung auf dem Twitter-Account des Clarence House, dem Sitz von Prinz Charles. Harry habe Queen Elizabeth II. und enge Familienmitglieder in Kenntnis gesetzt.


Die 36 Jahre alte Afroamerikanerin Markle war bereits mit einem Filmproduzenten verheiratet, von dem sie sich vor etwa vier Jahren scheiden ließ. Der 33-jährige Harry hatte sich anfangs über „Sexismus und Rassismus“ beklagt, die seine Freundin im Vereinigten Königreich erleiden musste.

Vor etwa einem Jahr hatte das Königshaus die Beziehung von Prinz Harry und Markle offiziell bekanntgegeben. Im vergangenen September zeigten sich die beiden bei den „Invictus Games“ in Toronto erstmals turtelnd in der Öffentlichkeit und befeuerten die Gerüchteküche. In London spielen sie dagegen lange Katz und Maus mit den Medien.

Nicht mehr der "Party-Prinz"

Markles Mutter arbeitete als Sozialarbeiterin, ihr Vater als Lichtdirektor beim Fernsehen. Sie ging in Los Angeles zur Schule, studierte im US-Bundesstaat Illinois und lebte zuletzt in Kanada. Vor ihrer Beziehung mit Harry galt sie als mittelmäßige Schauspielerin. Sie spielte unter anderem in der Anwaltsserie „Suits“ mit, bei der sie vor dem Ausstieg steht. Am Hof soll sie auch für ihren Einsatz für Frauenrechte geschätzt werden.

Harry hat einen Imagewandel durchgemacht. Der ehemalige „Party-Prinz“ machte zunächst durch Skandale und Frauengeschichten auf sich aufmerksam. Heute unterstützt der Rotschopf, der zwei Mal mit den Streitkräften in Afghanistan war, Kriegsveteranen, HIV-infizierte Kinder und psychisch Kranke. Viele Briten zieht er mit seiner offenen Art und Herzlichkeit in den Bann - so wie einst seine Mutter Diana. (dpa)

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