Bundesgartenschau : "Oh wie schön ist Thüringen"

Horst Köhler hat die 29. Bundesgartenschau, die erste in Thüringen und zugleich die erste an zwei Standorten eröffnet. Für das Auge ist vieles geboten. In diesem Jahr findet man erstmals wieder einen Irisgarten mit über 200 Arten.

Gera/Ronneburg - Der größte Garten Thüringens ist in Gera und Ronneburg für 171 Tage zu besichtigen. Die Bundesgartenschau zeige, was die Region zu bieten habe. Er sei überzeugt, dass über die Bundesgartenschau hinaus die Menschen mehr über die Region wissen werden, sagte Köhler. Das sei aber auch höchste Zeit gewesen.

Die Bundesgartenschau habe im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzt und Täler geöffnet, sagte Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) mit Blick auf die Veränderungen der Landschaft in Ronneburg. Er zeigte sich überzeugt, dass die Bundesgartenschau der Stadt- und Regionalentwicklung nachhaltige wirtschaftliche und touristische Impulse geben werde. Sie sei ein eindrucksvoller und zugleich gelungener Beitrag zum "Aufbau Ost".

"Gemeinsam sind wir super"

Nach dem schwungvollen Auftakt mit der in der ARD live übertragenen Show "Gemeinsam sind wir super", die vor rund 10.000 Gästen über die Bühne ging, nahmen die Besucher zunächst den neu entstandenen Geraer Hofwiesenpark in Augenschein. Er präsentiert sich als 43 Hektar großer Stadtpark und wartet auf knapp 70 Prozent der Fläche nun unter anderem mit prachtvollen Blumen und Stauden auf. Erstmals seit Jahren ist darunter auch wieder ein Irisgarten mit über 200 verschiedenen Sorten.

Nach diesem Rundgang wollten die Gäste am Nachmittag in die Neue Landschaft Ronneburg begeben. Sie entstand auf einer Fläche von 124 Hektar im Zuge der Sanierung der einst vom Uranerz-Bergbau geprägten Region. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben