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Busunfall in Ägypten : Vier Mitarbeiter von deutschem Tourismus-Anbieter verunglückt

Hohes Tempo, schlechte Straßen: Immer wieder kommt es in Ägypten zu schlimmen Verkehrsunfällen. Nun starben vier deutsche Angestellte einer Fluglinie beim Crash zweier Kleinbusse am Roten Meer.

Bei dem Zusammenprall zweier Kleinbusse in der Nähe des ägyptischen Ferienorts Hurghada sind vier Mitarbeiter der Fluglinie Tuifly gestorben. Zwei Mitarbeiter seien schwer verletzt worden, teilte ein Sprecher des Touristikunternehmens Tui am Sonntag in Hannover mit. „Wir sind fassungslos und schockiert. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen. Wir tun alles, um ihnen und den beiden verletzten Kollegen zu helfen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Tuifly, Dieter Nirschl, den Angaben zufolge.

In einem der Busse habe neben dem ägyptischen Busfahrer und einem Begleiter eine sechsköpfige Crew von Tuifly gesessen. Sie waren danach auf dem Weg vom Crewhotel zum Flughafen Hurghada. Außer den vier Crew-Mitgliedern sei auch ein Ägypter ums Leben gekommen, der die Mitarbeiter zum Flughafen begleiten sollte.

In ersten Meldungen war von insgesamt acht Deutschen die Rede, darunter fünf Deutsche. Auch hieß es zunächst fälschlicherweise, bei den Verunglückten habe es sich um Urlauber gehandelt.

Der Unfall ereignete sich den Behörden zufolge an der Zufahrt zu einer Urlaubssiedlung bei Kilometer 38 an der Straße zwischen Hurghada und dem südlicheren Safaga. Grund für den Unfall war den Angaben nach überhöhte Geschwindigkeit. In Ägypten kommt es aufgrund von fahrlässigem Verhalten und schlechten Straßenverhältnissen häufig zu tödlichen Verkehrsunfällen. (dpa)

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