Busunglück : Busfahrer eingeschlafen: 41 Tote in Ecuador

Weil der Fahrer eingeschlafen war, ist ein Reisebus in Ecuador in eine Schlucht gestürzt - 41 Menschen starben. Weitere 13 Passagiere wurden verletzt.

Zunächst war von 36 Toten und 12 Verletzten des Unglücks vom Sonntag berichtet worden. Es war eines der schwersten Busunglücke seit Jahren in dem Andenstaat.

Der Bus war nachts etwa 100 Kilometer südlich von der Hauptstadt Quito in der Nähe der Lagune Yambo von der Straße abgekommen und 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Er überschlug sich und landete auf dem Dach, das vollständig eingedrückt wurde. Auf der Straße hätten sich keine Bremsspuren gefunden und das Fahrzeug sei technisch in einwandfreiem Zustand gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Ersten Untersuchungen zufolge waren mehrere Ursachen für das Unglück verantwortlich: ein übermüdeter Fahrer, ein überfüllter Bus, mechanische Probleme sowie eine schlechte Absperrung des Abhangs. (dpa/AFP)

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