Busunglück in Sachsen : Eine Tote und 13 schwerverletzte Urlauber

Auf ihrer Heimreise erlitten sächsische Urlauber ein tragisches Unglück. Ihr Reisebus kam von der Straße ab, stürzte die Böschung hinab und überschlug sich mehrmals. Die Ursache ist noch nicht abschließend geklärt.

BautzenNach einem schweren Busunfall auf der Autobahn 4 in der Nähe von Bautzen ist am Samstagabend eine Insassin gestorben. Sie erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau ist 64 oder 65 Jahre alt. Neben der Toten wurden 13 Menschen bei dem Unfall schwer verletzt, darunter der Busfahrer.

Die sächsische Reisegruppe war auf der Heimreise von einem Urlaub in Slowenien. Die 13 Insassen des verunglückten Busses hatten nach einer langen Fahrt in Dresden den Bus gewechselt. Der Fahrer sollte auf dem Weg nach Görlitz mehrere Zwischenstopps machen, darunter auch in Bautzen. An der Autobahnabfahrt Bautzen-Ost kam der Bus von der Fahrbahn ab und rutschte eine zehn Meter tiefe Böschung hinunter. Das Fahrzeug überschlug sich dabei mehrfach. Die Ursache ist noch nicht abschließend geklärt. Entweder habe es einen technischen Defekt gegeben oder der Busfahrer habe sich verbremst, sagte der Polizeisprecher. Die Verletzten wurden mit Hubschraubern und Krankenwagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert und stationär aufgenommen.

Durch die Rettungsarbeiten wurde der Verkehr auf der Autobahn und der Bundesstraße 156 beeinträchtigt. Die Autobahnauffahrt in Richtung Dresden war gesperrt. Bereits am Samstagmorgen war auf der Autobahn A 3 Frankfurt-Würzburg nahe Aschaffenburg einen Bus verunglückt. Der Unfall endete jedoch glimpflich. Elf Mitglieder einer Fußballmannschaft aus Recklinghausen und der Fahrer kamen ohne Verletzungen davon, nachdem der Bus aus noch ungeklärter Ursache die Mittelleitplanke durchbrochen hatte. (ml/dpa/ddp)

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