Carla Bruni : "Ich bleibe Sarkozys Frau bis in den Tod"

Die bisher eher für ihre wechselnden Liebhaber bekannte Sängerin Carla Bruni hat nach ihrer Heirat mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy Ernsthaftigkeit und Treue gelobt. "Ich bin von der italienischen Kultur geprägt, und ich würde mich nicht gerne scheiden lassen", sagte Bruni in ihrem ersten Interview nach der Heirat.

Carla Bruni Foto: dpa
Carla Bruni: Bis dass der Tod uns scheidet. -Foto: dpa

Paris "Ich bin also bis zum Ende des Mandates meines Mannes die Première Dame und seine Gattin bis zum Tod." Das wünsche sie jedenfalls, sagte sie dem Pariser Nachrichtenmagazin "L'Express". Das Interview wurde Dienstagabend vorab im Internet veröffentlicht.

Sie wisse noch nicht, wie sie ihre neue Rolle ausfüllen werde, sagte Bruni. "Doch ich weiß, wie ich es tun möchte: ernsthaft." Die Medienresonanz ihrer Beziehung zu Sarkozy habe sie überwältigt. Trotz des Medienschocks habe sie aber nicht den Wunsch, der Welt der Politik zu entfliehen. "Nein, denn ich bin verliebt, ich nehme die Lage an, und ich kann nichts an ihr ändern. Ich will nicht gegen die Außenwelt kämpfen", sagte die Sängerin.

Als ihren Fehler bezeichnete Bruni, auf die Urlaubsreise mit Sarkozy nach Petra in Jordanien ihren Sohn mitgenommen zu haben. „Das hat ein schockierendes, gewalttätiges obszönes Bild gegeben, für das ich mich als Mutter geschämt habe. Das war nicht Nicolas' Fehler, sondern meiner." Außerdem habe sie beim Anblick der plötzlich auftauchenden 600 Fotografen "nicht schnell genug reagiert", als Sarkozy ihren Sohn auf den Schultern getragen habe. Sarkozys Umfragewerte sind seit seiner anfangs sehr zur Schau gestellten Beziehung zu Bruni im freien Fall. Seit einem Monat präsentiert Sarkozy sein Privatleben nicht mehr öffentlich, und die Hochzeit mit Carla Bruni wurde ohne Fotografen insgeheim im kleinen Kreise im Élyséepalast begangen. (ps/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar