Welt : Contergan-Opfer wollen Milliarden erstreiten

Hamburg - Der Pharmakonzern Grünenthal muss mit internationalem Druck zur Zahlung von Entschädigungen an die Contergan-Opfer rechnen. Eine britische Opfergruppe um den Unternehmer Nicholas Dobrik will einen weltweiten Entschädigungsfonds in Milliardenhöhe erzwingen, berichtet der „Spiegel“.

Nach der Ausstrahlung des ARD-Zweiteilers „Contergan“ ist Grünenthal einen Schritt auf die Geschädigten zugegangen: Firmenchef Sebastian Wirtz hat sich in einem Brief an die Opfer gewandt. „Ich freue mich riesig über diese Geste“, sagte der Contergan-geschädigte Pressefotograf Christian Knabe. Knabe hatte in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ erneut den Wunsch nach einem Treffen zwischen den Geschädigten und Verantwortlichen von Grünenthal geäußert. Er hatte in der Sendung bedauert, dass er auf ein Schreiben an Wirtz noch nicht einmal eine Antwort erhalten habe. Der nun an ihn gerichtete Brief sei „sehr einfühlsam“ geschrieben gewesen. AFP/dpa/ddp

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