Welt : Damm droht nach „Isaac“ zu brechen

New Orleans - Der Tropensturm „Isaac“ hat an der Golfküste der USA einen Damm so in Mitleidenschaft gezogen, dass dieser am Donnerstag zu brechen drohte. Zwischen 40 000 und 60 000 Menschen wären von einem Dammbruch betroffen, warnte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal. Er rief ebenso wie die Behörden von Mississippi die Anwohner nahe des Tangipahoa-Sees auf, vorsichtshalber ihre Häuser zu verlassen.

Der Percy-Quin-Damm sei noch nicht gebrochen, versicherten die Behörden in Mississippi. Er zeige nach dem Durchzug von „Isaac“ aber deutliche Schäden. Drastischer wurde Louisianas Gouverneur Jindal: „Macht keine Fehler“, warnte er. „Dies könnte eine erhebliche Überschwemmung für das Tangipahoa-Gebiet werden.“ Die Behörden beider Bundesstaaten schickten Helfer zu dem Deich, um ihn zu stabilisieren.

„Isaac“ selbst schwächte sich am Donnerstagabend weiter ab und wurde von den Behörden zum Tiefdruckgebiet herabgestuft. Dennoch bestehe weiterhin die Gefahr von Tornados, Sturmfluten und Überschwemmungen, warnte das US-Hurrikanzentrum NHC. AFP

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