• Das Geheimnis der italienischen Männer ist gelüftet - Handy-Verkäufer sind die besseren Väter

Welt : Das Geheimnis der italienischen Männer ist gelüftet - Handy-Verkäufer sind die besseren Väter

Krampf im Bein. Durch einen Krampf im rechten Bein hat ein 72- jähriger Autofahrer in Oberbayern das Gaspedal nicht loslassen können. In Ruhpolding brauste er unkontrolliert über eine Kreuzung, kam von der Straße ab und fuhr rund 400 Meter durch eine Wiese. Vor einer Häuserzeile steuerte er knapp an spielenden Kindern vorbei und prallte mit Tempo 60 bis 80 gegen das Betonfundament eines Gartenzauns. Dabei hob das Fahrzeug in die Luft ab und kam nach zirka drei Meter wieder auf den Boden zurück. Da der Gasfuß noch immer unbeweglich war, fuhr der Wagen nach der Landung weiter. Nach einer kurzen Strecke kam er mit Totalschaden an einem Komposthaufen zum Stehen. Dort drehte eine herbeigeeilte Frau den Zündschlüssel um und stellte den Motor ab. Die Ehefrau auf dem Beifahrersitz und der Fahrer erlitten Verletzungen.

Geheimnis Sonnenbrille. Das Geheimnis der italienischen Männer ist gelüftet. Für die entscheidende Wirkung bei Frauen sorgt nach einer Studie, die am Mittwoch von der Zeitung "La Stampa" veröffentlicht wurde, die dunkle Sonnenbrille. Durch die abgedunkelten Gläser werde eine Aura von Geheimnis und Macht verliehen, ermittelte das Institut Study Emy Heather. Jede dritte italienische Frau erklärte demnach, auf Sonnenbrillenträger zu stehen. Bei ohnehin schon prominenten Persönlichkeiten wie dem Papst oder dem neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuliano Amato verstärkten die Brillen zugleich das Charisma und die Autorität. Die Untersuchung ergab ferner, dass italienische Männer klassische, schwarz abgedunkelte Gläser bevorzugen.

"Ideal-Papa" verkauft Handys. Der beste Papa von allen ist nach Ansicht italienischer Kinder ein Handy-Verkäufer. Wie "La Stampa" berichtete, fand dies die Psychologin Tilde Giani Gallino durch die Auswertung von 500 Kinderzeichnungen heraus. Auf zahlreichen Zeichnungen sind die Väter mit Mobiltelefonen zu sehen - unabhängig davon, ob das Kind in den Kindergarten ging oder schon auf dem Gymnasium war. "Ein Vater, der Handys verkauft, ist sehr prestigeträchtig", analysierte die Psychologin. "Und dieses Prestige überträgt sich auf die Kinder." Die Mütter spielten in den Zeichnungen keine Rolle. Sie seien auf den Bildern "anonyme Silhouetten", die ihren traditionellen häuslichen Pflichten nachgehen.

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