Welt : „Das ist eine Verschwörung“

Michael Jackson sieht sich in einem TV-Interview als Opfer

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New York (dpa). Der wegen Kindesmissbrauchs angeklagte Michael Jackson betrachtet sich als Opfer einer gemeinen Intrige. „Das ist eine Verschwörung“, sagte er in einem Aufsehen erregenden ExklusivInterview des Fernsehsenders CBS. Der Familie des Jungen, an dem er sich angeblich vergangen hat, warf er Geldgier vor. Die Eltern des heute 14-jährigen Jungen, den Jackson laut Anklage sieben Mal sexuell missbrauchte, hätten das Kind zum Lügen veranlasst. „Die Sucht nach Geld ist die Wurzel allen Übels.“ Allerdings räumte Jackson ein, dass diesmal keine finanziellen Forderungen an ihn gestellt wurden. Er habe dem Kind mit einem Aufenthalt auf seiner Neverland-Ranch geholfen, die Folgen einer Krebsbehandlung zu verkraften. Der Junge sei „völlig kahlköpfig und weiß wie Schnee durch die Chemotherapie“ gewesen, als er zu ihm kam. „Ich habe vielen, vielen Kindern, tausenden Kindern geholfen, Krebs-Kindern, Leukämie-Kindern. Dies ist eines von vielen.“ Die Anschuldigungen des Missbrauchs seien „vollkommen falsch“. „Bevor ich einem Kind wehtun würde, würde ich mir die Pulsadern aufschlitzen.“ Er finde bis heute nichts Anstößiges daran, mit einem fremden Kind im selben Bett zu sein. Jackson sagte zur Begründung seiner Zuneigung zu Kindern, dass er selbst keine gute Kindheit gehabt habe. „Wenn ich Kinder sehe, dann sehe ich das Gesicht Gottes. Deshalb liebe ich sie so sehr.“

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