Welt : Das „R“ rollt er aristokratisch

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Emanuele Filiberto di Savoia wurde am 22. Juni 1972 in Genf geboren. Der Sohn von Viktor Emanuel von Savoyen und der Industriellentochter Marina von Savoyen besuchte das naturwissenschaftliche Gymnasium Rosey in Lausanne, wo er auch im Internat lebte. Nach dem Abitur studierte Emanuele Filiberto hier ein bisschen Architektur in Lausanne und da ein bisschen Politikwissenschaften in Genf, ehe er sich dann der Bankenwelt verschrieb. In diesem Metier sieht er auch seine beruflichen Perspektiven.

Emanuele Filiberto parliert fließend Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch und rollt dabei das R standesgemäß auf gehobene aristokratische Weise. Zu seinen Lieblingsmalern gehören Warhol, Liechtestein, Oldenburg und Fontana. Auch wenn er im Exil lebte, entwickelte er typisch italienische Vorlieben wie z.B. die Passion für den Fußball. Er hält zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Im Februar 2001 gründete der Prinz die Stiftung „Prince of Venice“, die den weltweiten Dialog und den Kulturaustausch fördern will. Er ist eigentlich das gute Gesicht einer in Ungnade gefallenen Familie, der seit 1947 die Einreise nach Italien verboten war. Erst unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde den „Royals“ im Februar 2002 die Rückkehr nach Italien erlaubt. Emanuele Filiberto von Savoyen plant nun, nach Mailand zu ziehen. vdd

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