DAS TRAUMA : Erinnerung besiegen

Die Bergleute haben nach Ansicht von Isabella Heuser, Traumaexpertin und Direktorin der Charité-Klinik für Psychiatrie, gute Chancen, keine psychischen Dauerschäden zurückzubehalten. Durch die relativ hohe Sicherheit, gerettet zu werden, sei ihnen „schon recht früh enorm viel Stress genommen worden“. Zudem seien sie unter Tage psychologisch begleitet worden. Heuser schätzt, dass zehn bis 15 Prozent von ihnen eine posttraumatische Belastungsstörung (PTB) entwickeln werden. In der Therapie gehe es darum, sich in einer absolut entspannten Umgebung die traumatische Situation immer wieder vorzustellen und „durch die Ängste hindurchzugehen“. Je nach Schwere der PTB könne das bis zu zwölf Wochen dauern.Tsp/dpa

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