Welt : Das Wunder von Amerika

Wie aus einem faulen Hengst ein schnelles Rennpferd wurde

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Was wird aus einem kleinen, untersetzten Rennpferd, das anfällige Knie hat und zudem faul ist? Im Amerika der 30er Jahre, mitten in der Depression, ist so ein Gaul ein Fall für die Schlachtbank. Doch Seabiscuit hat Glück. Der Hengst stammt von erfolgreichen Eltern ab und wächst auf der berühmten Claiborne Farm in Kentucky auf. Aber Seabiscuit ist faul, läuft bei anspruchslosen Rennen nur hinterher und wird schließlich nur noch als Arbeitspferd für den Erfolgshengst Granville eingesetzt. Mit ihm entdeckt Seabiscuit plötzlich seinen Ehrgeiz. Doch erst als ihn der Geschäftsmann Charles Howard sowie der erfolglose Trainer Tom Smith kaufen, beginnt die ungewöhnlichste Geschichte des Pferderennsports. Smith engagiert Red Pollard, einen halbblinden Boxer, als Jockey und mit seiner Zuneigung wird der faule Hengst zum erfolgreichsten Rennpferd der USA. Seine Siege und Rekordzeiten beherrschen lange die Schlagzeilen, und seine Geschichte ist für die Amerikaner durchaus vergleichbar mit dem „Fußballwunder von Bern“ 1954. iwo

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