Welt : Delfine: Japaner nutzen die Zutraulichkeit aus

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Delfine werden vom Menschen nicht nur geliebt, sondern auch brutal verfolgt und getötet. So verenden jedes Jahr viele der Tiere in den Netzen, die eigentlich für Tunfische bestimmt sind. Daneben gibt es den gezielten kommerziellen Delfin-Fang, der vor allem von japanischen Fischern betrieben wird. Erst vor kurzem konnten Umweltschützer dokumentieren, dass die Methoden, die dabei angewendet werden, keinerlei Rücksicht auf die sensiblen Tiere nehmen. Dabei nutzen die Fischer das große Vertrauen aus, das Delfine gegenüber Menschen haben. Die Opfer kommen freiwillig zu den Fangbooten, werden eingekreist und dann mit Stichen immer weiter geschwächt, bis sie schließlich aus dem Wasser gezogen werden können. Getötet werden die Delfine oft erst im Schlachthaus, dabei erleiden sie Schmerzen genauso bewusst wie Menschen. Dabei lockt der Profit: In Delikatessen-Restaurants Tokios ist das Kilo bis zu 800 Mark teuer. Besonderen Aufschwung nahm der Delfinfang durch die Einschränkung der Jagd auf größere Wale. Dadurch verlegten sich die Walfänger immer mehr auf kleinere, ungeschützte Walarten.

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