Welt : Der Berliner Jazzmusiker landete mit seinem Song nur auf Platz 19

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„Frauen regier’n die Welt“ – mit diesem Titel wollte der Berliner Jazzmusiker Roger Cicero beim Eurovision Song Contest die Herzen der Zuschauer erobern. Geklappt hat es nicht: Der 36-Jährige landete mit seinem Song trotz überzeugender Show abgeschlagen auf Platz 19 . Experten hatten Cicero im Vorfeld des Wettbewerbs in Helsinki eine Platzierung unter den ersten zehn zugetraut. Beim deutschen Vorentscheid hatte sich der Musiker mit seiner Big Band gegen Rockmusiker Heinz Rudolf Kunze und die Castingband Monrose durchgesetzt. Der 36-Jährige hat mit seiner Mischung aus Pop, Jazz und Swing und frechen Texten innerhalb eines Jahres den deutschen Markt erobert. Ciceros Album „Männersachen“ stürmte die Charts, er gewann den Musikpreis Echo als bester Sänger in der Kategorie Rock/Pop. Mit Swing und Wortspielereien entdeckte Cicero eine Nische. Der Song „Zieh die Schuh aus“ katapultierte Cicero in die Hitparade. „Dass das so einschlägt, hat uns selbst überrascht“, sagt der Swingkünstler. „Nicht einmal die Strategen in der Plattenfirma wussten, welche Zielgruppe wir erreichen können.“ Dabei kommt Ciceros Swing-Jazz vor allem bei den 25- bis 35-Jährigen nach eigener Aussage gut an. Derzeit arbeitet der 36-Jährige an einem neuen Album , das im Herbst erscheinen soll. Zudem stehen in den kommenden Monaten weitere Konzerte auf dem Programm. dpa

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