DER BEWEIS IM KALENDER : Haargenau

Auf die Idee, in alten Büchern nach der DNA von Kopernikus zu suchen und einen DNA-Vergleich zu machen, kam der Astronom Göran Henriksson von der Universität Uppsala in Schweden. „Das ist noch immer fast unwirklich“, sagte Henriksson. Im Oktober 2006 hatte er gehört, dass polnische Forscher zwar glaubten, Kopernikus gefunden zu haben, aber keine

DNA-Vergleichsmöglichkeiten hatten, um es nachzuprüfen. „Mir fiel es dann

wie Schuppen von den Augen“, erinnerte sich Henriksson an den Moment, als ihm einfiel, dass „wir einen alten Kalender von

Kopernikus in Uppsala“ hatten, das „Calendarium Romanum Magnum“. Den Kalender hatten schwedische Krieger im Mittelalter aus Polen zusammen mit anderen Werken aus Kopernikus’ Nachlass geraubt.

Kopernikus habe den Kalender nachweislich 25 Jahre lang benutzt, und nur wenige Forscher hätten später die Gelegenheit gehabt, das Buch durchzublättern und mit

ihrer eigenen DNA seine jahrhundertealten Spuren zu verwischen, sagte Henriksson. „Es war

dann wirklich ein großer Moment, als ich den Kalender mit einer

DNA-Expertin aufschlug und einfach so ein vier Zentimeter langes graues

Haar herausfiel“, so der Astronom. „Ich dachte, was du da in der Hand hast, ist eine

wichtige historische

Entdeckung.“ anw

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