Welt : Der Designer Tom Ford verlässt Gucci

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Wegen mangelnder Handlungsfreiheit kehrt der amerikanische StarDesigner Tom Ford (41) der italienischen Luxusmarke Gucci den Rücken. Ende April 2004 werde Ford zusammen mit Gucci-Chef Domenico De Sole das Unternehmen des Pariser Handelskonzerns PPR (Pinault-Printemps-Redoute) verlassen, teilte das Modehaus am Dienstag mit. Man habe Ford nicht die gewünschte „Handlungsfreiheit für die strategischen Entscheidungen“ bei Gucci einräumen wollen, hieß es in Insiderkreisen. Das „Wall Street Journal“ berichtete zudem von einem Scheitern der Gehaltsverhandlungen. De Sole hatte letztes Jahr 2,31 Millionen, Ford 5,51 Millionen Euro bekommen. Angesichts des Erfolgs der Marke war dies den beiden zu wenig. „Ich bin sehr traurig über eine Zukunft ohne Gucci“, sagte Ford. „In den letzten 13 Jahren war dieses Unternehmen mein Leben“. Der PPR-Vorsitzende Serge Weinberg bedauerte, dass keine Einigung zu Stande gekommen ist: „Dieses talentierte Tandem hat aus Gucci eine weltweit anerkannte Luxusmarke gemacht.“ Die Börse reagierte mit einem Kursrückgang, da Finanzexperten die Zukunftsaussichten Guccis ohne De Sole und Ford „in einem Bereich, wo die Bindung an eine Person eine Schlüsselrolle spielt“, negativ einschätzten.

Monatelang hatte Letizia Orti z Rocasolano den Spaniern die Nachrichten im Fernsehen präsentiert. Nun ist sie selbst zu einer Nachricht geworden. Die Braut des spanischen Kronprinzen Felipe posierte erstmals zusammen mit dem Thronfolger vor den TV-Kameras. Die 31-jährige Journalistin und der 35 Jahre alte Prinz schritten Händchen haltend durch den Garten des Madrider Zarzuela-Palasts. „Das war Letizias beste Nachrichtensendung“, meinte die Zeitung „El Periódico“ am Dienstag. Der Prinz und die künftige Prinzessin versicherten, dass sie eine starke Liebe füreinander empfinden. „Letizia ist die Frau, mit der ich mein Leben teilen und eine Familie gründen will“, sagte Felipe. „Als Erbe der Krone bin ich mir sicher, dass Letizia alle Qualitäten und Fähigkeiten mitbringt, um die Verantwortung und Aufgaben einer Prinzessin von Asturien und einer künftigen Königin von Spanien zu übernehmen.“ Dabei drückte der Thronfolger seiner Verlobten fest die Hand. dpa(2)

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