Welt : Der klassische Weg

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Braunbär Bruno könnten schon bald Artgenossen folgen. Bereits kommendes Jahr müsse mit der Ankunft weiterer Bären in Bayern gerechnet werden, sagt der Artenschutzexperte der Umweltstiftung WWF Deutschland, Roland Melisch. Im vergangenen Jahr wurden im Trentino fünf junge Bären

geboren. Von dort stammt auch der zwei Jahre alte Bruno.

Der WWF erwartet, dass die Jungtiere Richtung Norden, also Richtung Deutschland, ziehen werden, wenn sie ausgewachsen sind. „Das wäre der klassische Bärenweg“ , erläutert Melisch. Der WWF sieht die Ankunft von Bruno denn als Erfolgsbeweis für den Umwelt- und Artenschutz . Auch die Zuwanderung von Wölfen und Luchsen zeige, dass große Raubtiere hier zu Lande wieder eine Chance auf gute Lebensbedingungen hätten. Allerdings müsse die Bevölkerung gut vorbereitet werden: „Die Menschen müssen lernen, mit Bären zu leben“ , sagt Melisch. ddp/dpa

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