DER SÄNGERWETTSTREIT IN BELGRAD : Wenig Chancen für den deutschen Beitrag

Vier Engel für Deutschland: Die „No Angels“ wollen beim „Eurovision Song Contest“ in Belgrad Deutschlands Grand-Prix- Ehre retten – doch als aussichtsreichste Anwärter auf den Sieg gehen wieder einmal andere Länder ins Rennen. Zwischen den hoch favorisierten Balladen aus dem Gastgeberland Serbien und aus Portugal, Popsongs aus der Ukraine oder Schweden, der von Timbaland produzierten Nummer eines russischen Superstars und Hardrock aus Finnland rechnen die wenigsten den Popengeln eine vordere Platzierung aus. Zwar fand das Damenquartett nach seinem kleinen Konzert im Garten der deutschen Botschaft am Freitag noch einmal Beachtung in den serbischen Medien. Im Feld der 25 Teilnehmer sticht ihr Song jedoch längst nicht so heraus wie andere.

20 Teilnehmer mussten sich für die Endrunde erst qualifizieren, während die „Big Four“ Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien – als wichtigste Geldgeber – sowie der Gastgeber gesetzt waren. Erstmals trug der „Eurovision Song Contest“ in seinem Mammutprogramm mit 43 Teilnehmerländern zwei Halbfinalshows aus. Nach der zweiten Qualifikation am Donnerstagabend konnte die Grand-Prix- Fangemeinde im Norden aufatmen: Skandinavien ist vollzählig vertreten. Einige osteuropäische Vertreter schafften indessen nicht den Sprung ins Finale, aber auch Belgien, die Schweiz und die Niederlande sind in der Endrunde nicht am Start. Nach

Auslosung der letzten Startnummern stehen nun auch die beiden Länder fest, deren Interpreten vor und nach den an vierter Stelle auftretenden „No Angels“ an der Reihe sind: Albanien und Armenien. dpa

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