Welt : Der Tagesspiegel

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Ari Behn, künftiger Ehemann der norwegischen Prinzessin Märtha Louise, hat auf literarisch bizarre Weise einer extremen Abscheu gegenüber den Deutschen Ausdruck verliehen. Einen Reisebericht aus New York für das Osloer Internetmagazin „femme.no“ leitete der heute 29 Jahre alte Schriftsteller vor anderthalb Jahren mit den Sätzen ein: „Ich scheiße auf alles Deutsche, sie sind schlechte Menschen und zu nichts anderem zu gebrauchen als zum Fußballspielen. Ich weiß auch, dass sie gut darin sind, Kriege anzufangen.“ Kurz vor der Hochzeit Behns mit der ein Jahr älteren Prinzessin, die am Freitag stattfinden soll, bestätigte die Redaktion des Magazins am Mittwoch der dpa, dass der Beitrag von Behn stamme und Teil einer zehnteiligen Serie von sexuell geprägten Reiseschilderungen mit dem Rahmenthema „Frauen in Schwarz-Weiß“ gewesen sei. Man wisse nicht, ob er darin tatsächliche Erlebnisse geschildert oder sich die Ereignisse nur ausgedacht habe. Behn habe die Serie lange vor Beginn seiner Verbindung mit Märtha Louise selbst angeboten, die Porträts von zehn für ihn prägenden Erlebnissen mit Frauen enthalten sollten. In Ich-Form schildert Behn in dem Beitrag aus New York, wie er in einem Hotel auf eine Gruppe Marinesoldaten aus Kiel gestoßen sei und das Personal gebeten habe, so weit weg wie möglich von dem „Deutschenpack“ einquartiert zu werden. Er habe die „überraschend selbstironischen“ Matrosen dann aber doch kennen gelernt und sei mit ihnen bei einer gemeinsamen Kneipentour im East Village in Manhattan auf einige weibliche schwarze „Schönheiten“ gestoßen. Diese seien aber in Wirklichkeit Männer gewesen, was die völlig von Bier benebelten Deutschen aber nicht bemerkten.dpa

Die Geschichte im Internet:

http://sex/sorthvitt/000920601.cfm

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