Welt : Der Tagesspiegel

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„Star Wars“-Technik illusorisch. Trotz aller „Star Wars“-Euphorie wird es Laserschwerter und galaktische Reisen nach Expertenmeinung vorerst nicht geben. „Solche Dinge gehören im Moment ins Land der Visionen“, sagte Klaus Berge vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) anlässlich des Kinofilms der „Star Wars“-Saga, „Episode II - Angriff der Klonkrieger“, in einem dpa-Gespräch in Köln. Mit außerirdischem Leben rechnet der Direktor für Raumfahrtprojekte des DLR allerdings fest: „Ich bin tief davon überzeugt, dass es Leben im All gibt – in welcher Form auch immer.“ Der 63-jährige Diplomingenieur ist bekennender Science-Fiction-Fan und entnimmt den Filmen nach eigener Aussage „durchaus auch einige Ideen“. Vieles sei aber „einfach noch Utopie und Illusion“. Mit Laser-Technik werde zwar bereits gearbeitet – etwa in der Weltraumkommunikation und der Medizin. „Und Laser-Pistolen wird es voraussichtlich in 10 bis 15 Jahren geben.“ Diese Waffen entfesselten am Ziel eine explosionsartige Wärme, wodurch das Objekt verbrenne oder verdampfe. Die „Star Wars“-Laserschwerter seien jedoch unrealistisch. „Laserlicht hat keine Masse und kann daher auch nicht als Schlagwaffe eingesetzt werden“, erklärte Berge. dpa

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