Welt : Der Tagesspiegel

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Hunderte Hobbykapitäne waren gestern mit ihren Booten unterwegs, um die Illbruck auf ihrer Triumphfahrt über die Ostsee in den Kieler Hafen zu begleiten. Die Yacht des Leverkusener Unternehmers Michael Illbruck gewann das Volvo Ocean Race, die Regatta rund um die Welt. 50 000 Zuschauer jubelten am Ufer der Förde. Im April 2001 war das Rennen mit acht Schiffen in Southampton gestartet worden. Über Kapstadt, Sydney, Auckland, Rio de Janeiro, Miami, Baltimore, La Rochelle und Göteborg ging die Reise. Schon früh dominierte die Illbruck. „Es herrschte eine ausgezeichnete Atmosphäre an Bord“, sagte Michael Illbruck, der über Internet und Satellitentelefon Kontakt zum Schiff hielt. Auf der letzten Etappe nach Kiel reichte der Crew um Kapitän John Kostecki Platz zwei, um als erstes deutsches Boot den Gesamtsieg zu feiern. Die Schlussetappe entwickelte sich zu einem von der Taktik geprägten Flaute-Rennen. Die Organisatoren mussten sogar die Streckenführung ändern, damit die Boote noch am Sonntag ins Ziel kommen. „Es war schwierig mit so wenig Wind. Wir hatten die Strategie, die zweitplatzierte Assa Abloy in Schach zu halten. Jetzt wird gefeiert“, sagte Illbruck. Als Fußball-Fan fügte er hinzu: „Wenn Deutschland am Dienstag noch Kamerun schlägt, dann ist alles in Butter.“ Foto: Reuters

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