Welt : Die Alarm-Rotte der Luftwaffe

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Die PhantomJets, die am Sonntag den entführten Motorsegler verfolgt haben, gehörten zu einer Alarm-Rotte der Luftwaffe, die in Neuburg an der Donau stationiert ist. Es gibt drei solcher Einrichtungen. Einer Alarm-Rotte gehören jeweils zwei Maschinen mit je zwei Besatzungsmitgliedern an: einem Piloten und einem Kampfbeobachter. Die Geschwader in Neuburg und Wittmund sind jeweils mit F4F-Phantom-Allwetter-Kampfflugzeugen ausgerüstet. Diese Jets können sowohl als Jagdflugzeuge wie auch als Jagdbomber eingesetzt werden. Die Maschinen sind mit Bordkanonen, „Sidewinder“-Raketen und „Maverick“-Bombensystemen ausgerüstet. Maschinen und Besatzung befinden sich in einer 24-Stunden-Alarmbereitschaft und können binnen weniger Minuten in der Luft sein. Befehle zum Schuss gibt der Verteidigungsminister nach Absprache mit dem Bundeskanzler. dpa

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