DIE letzte MELDUNG : DIE letzte MELDUNG

Menschen werden immer dümmer

Die durchschnittliche Intelligenz des Menschen schwindet allmählich – das behauptet ein US-Forscher. Vor tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, seien intellektuelle Fähigkeiten entscheidend zum Überleben gewesen. Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden, schreibt Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree von der Stanford University in „Trends in Genetics“. Bekämen wir heutzutage Besuch von einem Bürger aus dem antiken Griechenland, so wäre der Zeitreisende uns intellektuell weit überlegen. Crabtree widerspricht damit Studien, denen zufolge der durchschnittliche Intelligenzquotient seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Generation zu Generation stieg. Dieses Phänomen wurde nach dem Intelligenzforscher James Robert Flynn als Flynn-Effekt bekannt. dpa

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