Welt : DIE letzte MELDUNG

Katzenkohle

Die Deutsche Bundesbank hat sich geweigert, eine angeblich von einer Katze angefressene Banknote auszutauschen – und bekam vom Verwaltungsgericht Frankfurt Recht. Das berichtet die „Neue Juristische Wochenschrift“ in ihrer jüngsten Ausgabe. Nach Meinung des Gerichts galt auch in diesem Fall der Grundsatz, dass entweder mindestens 50 Prozent des Geldscheins noch vorhanden sein müssen oder der Betroffene nachweisen kann, dass die fehlenden Teile vernichtet wurden. Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines Mannes ab. Er hatte Teile eines 500-Euro-Geldscheins vorgelegt und behauptet, den Rest habe seine Katze gefressen. dpa

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