Welt : DIE letzte MELDUNG

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Frauen im alten Rom haben Gesichtscremes benutzt, die bereits ähnliche Bestandteile enthielten wie heutige Kosmetika. Das hat die Auswertung eines Döschens mit einer Gesichtscreme aus römischer Zeit ergeben. Wie Forscher der britischen Universität Bristol in „Nature“ berichten, war die Dose als erste ihrer Art komplett mit Deckel und intaktem Inhalt gefunden worden. Die Forscher fanden heraus, dass die Creme aus raffiniertem Tierfett, Stärke und Zinnoxid besteht. Stärke wird bis heute für Pflegecremes benutzt. Die Wissenschaftler kopierten die weißliche Creme, trugen sie auf die Haut auf und stellten fest, dass sie einen feinen puderartigen Teint erzeugt. Das Zinn diente vermutlich dazu, das Gesicht aufzuhellen. Weiße Gesichtsfarbe war bei wohlhabenden Römerinnen in Mode. Der rund sechs Zentimeter dicke Zinntopf aus dem 2. Jahrhundert wurde bei Ausgrabungen in einem römischen Tempelbezirk in London entdeckt. dpa

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