Welt : DIE letzte MELDUNG

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Aus Liebe landen nur noch wenige Geschenke unterm Weihnachtsbaum. „Die meisten Geschenke werden aus Pflicht und Anstand gemacht“, sagt der Erziehungswissenschaftler Friedrich Rost von der FU Berlin. Schenken sei ein Ritual: „Geschenke sind materialisierte Zeit. Zeit für die Suche danach.“ Man schenke „Arbeitszeit, die wir für Geschenke ausgeben.“ Wichtig dabei ist auch der Rang der Beschenkten: „Der Mutter ein wertvolleres Geschenk zu machen als der eigenen Frau, das gibt wahrscheinlich Ärger.“dpa

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