Welt : Die Nacht der lebenden Hamster

Grabesflucht. Zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten hat sich in Manchester ein bereits beerdigter Hamster aus seinem 60 Zentimeter tiefen Grab befreit. Nach einem Bericht der Zeitung "The Times" hatte ein neun Jahre altes Mädchen ihren Goldhamster Claudia begraben. Zuvor hatte sie gemeinsam mit ihrer Mutter den Tod des reglos in seinem Käfig liegenden drei Jahre alten Tieres diagnostiziert. Tatsächlich sei Claudia wegen der Kälte jedoch nur in den Winterschlaf gefallen, habe sich nach der Beerdigung wieder nach oben ans Tageslicht gegraben, zwei Gärten, zwei Zäune und eine belebte Straße überwunden und dann an der Hintertür des Hauses Einlass begehrt. Der Hamster sei daher in Erinnerung an den Entfesselungskünstler in Houdini umgetauft worden. Erst im Oktober war britischen Medienberichten zufolge der Hamster Hammy in praktisch identischer Weise seiner kühlen Gruft entstiegen.

Scheidungshilfe. Statt Liebeserklärungen will ein britischer Radiosender am Valentinstag einen Scheidungswettbewerb ausstrahlen. Der Lokalsender von Manchester kündigte nach britischen Presseberichten an, für das "unglücklichste Hörer-Ehepaar" die Kosten für die Trennung und eine Scheidungs-Feier zum neuen Singel-Dasein zu übernehmen. Hierzu sollten Partner aus kaputten Beziehungen ihre Lebensgeschichten einreichen. Paare mit Kindern sind nach Auskunft des Senders bei dem Wettbewerb nicht zugelassen.

Hummertod. Neun Elitesoldaten der kanadischen Marine, die bei einer Tauchübung im Atlantik Hummer fingen, droht das Militärgericht. Nach Medienberichten hatten die Marinesoldaten bei ihrem Tauchgang vor der ostkanadischen Küste bei Halifax nicht nur ihre Dienstvorschriften verletzt. Sie verstießen auch gegen Fischerei-Bestimmungen, wie etwa das Hummerfang-Verbot außerhalb der Fangsaison. Die Taucher hatten im September nach ihrer Übung ein opulentes Hummer-Festessen veranstaltet. Wenn die Soldaten schuldig befunden werden, drohen ihnen sogar Haftstrafen.

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