Welt : DIE SCHWERSTEN UNGLÜCKE IN EUROPA SEIT 1988

22. August 2006:

Eine Tupolew-154 der russischen Gesellschaft Pulkovo stürzt in einem Gewitter über der Ukraine ab. 170 Menschen kommen ums Leben.

3. Mai 2006: Ein armenisches Passagierflugzeug stürzt ins Schwarze Meer. Alle 113 Insassen des Airbus 320 ertrinken.

14. August 2005: Ein zyprisches Charterflugzeug vom Typ Boeing 737-300 mit 121 Menschen an Bord stürzt nordöstlich von Athen ab. Alle Insassen sterben. Offenbar wegen eines Defektes der Klimaanlage hatten die Piloten und viele Passagiere das Bewusstsein verloren. Die Maschine flog eineinhalb Stunden per Autopilot, bis der Treibstoff ausging.

8. Oktober 2001: Auf dem Mailänder Flughafen Linate prallen eine McDonnell Douglas MD-87 der skandinavischen SAS und ein deutsches Privatflugzeug vom Typ Cessna Citation II zusammen: 118 Tote.

25. Juli 2000: Zwei Minuten nach dem Start vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle schlägt eine mit 109 Menschen besetzte Concorde der Air France mit brennenden Motoren beim nördlichen Vorort Gonesse auf. Unter den Toten sind 97 Deutsche.

29. August 1996: Eine Tupolew 154 der russischen Fluggesellschaft Wnukowo prallt gegen einen Berg. 141 Menschen sterben.

21. November 1993: Der Absturz einer veralteten Jak-42 der mazedonischen Gesellschaft Avio-Impex im Süden des Landes kostet 116 Menschen das Leben.

8. Februar 1989: Eine Boeing-707 der US-Gesellschaft Independent Air prallt gegen einen Berg auf der Azoreninsel Santa Maria. Alle 144 Insassen sterben, weil der Pilot einen Navigationsfehler gemacht haben soll. dpa

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