Welt : Die „Seehundseuche“

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Die Seehund-Staupe wird - wie beim Menschen die Grippe - durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist sehr ansteckend. Besonders schlimm waren daher die Folgen, als die Epidemie im Frühjahr 1988 ausbrach. Im Frühling liegen die Seehunde in großen Gruppen eng beeinander auf Sandbänken in der Sonne. Das PD-Virus (phocine distemper virus) schwächt das Immunsystem und macht anfällig für andere Krankheiten. Nach wenigen Tagen werden die Lunge und das zentrale Nervensystem befallen. Die Seehunde leiden an Husten, blutigem Schleim und entzündeten Lungen. Sie sind Bakterien und Parasiten hilflos ausgeliefert. cwe

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