Discovery-Start : Raumfähre verliert Schaumstoffteile

Beim Start der Raumfähre "Discovery" zur Raumstation ISS lösten sich mehrere Schaumstoffteile vom äußeren Treibstofftank. Die Nasa gibt Entwarnung: Die Raumfähre wurde vermutlich nicht beschädigt. 2003 war die "Columbia" durch so einen Unfall zerstört worden.

Cape CanaveralBeim Start der Raumfähre "Discovery" am Samstagabend um 23:02 Uhr deutscher Zeit haben sich mehrere Teile des isolierenden Schaumstoffs vom äußeren Treibstofftank gelöst. "Wir haben etwa fünf Stücke Schaumstoff abbrechen sehen, wir halten das nicht für eine große Sache", sagte Nasa-Sprecher Bill Gerstenmeier. Die Teile hätten sich im späteren Teil der Startphase gelöst und könnten die Raumfähre vermutlich nicht beschädigen. Die Teile seien zwar groß, aber leichtgewichtig, hieß es weiter.

Weggebrochene Schaumstoffteile der Raumfähre "Columbia" hatten im Januar 2003 den Hitzeschild der Raumfähre beschädigt und ihre Zerstörung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verursacht. Dabei waren alle sieben Astronauten ums Leben gekommen. Die "Discovery" ist auf dem Weg zur Raumstation "ISS", um das japanische Forschungslabor "Kibo" und Ersatzteile für das Astronauten-Klo, das letzte Woche seinen Dienst quittiert hatte, dorthin zu bringen. Das Shuttle wird 14 Tage unterwegs sein. (kda/AFP)

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