Dortmund : Pkw stürzt in Kanal - Ermittlung wegen Mord

Nachdem ein Vater mit seinen beiden Kindern im Auto in den Dortmund-Ems-Kanal stürzte, ermittelt die Polizei. Bei dem Vorkommnis handelte es sich möglicherweise nicht um einen Unfall.

Nach dem Sturz eines Pkw in den Dortmund-Ems-Kanal in Dortmund ermittelt die Polizei wegen eines möglichen vorsätzlichen Tötungsdelikts. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, hatten sowohl der Vater wie auch seine beiden Kinder auf der Rückbank des Pkw gesessen, als dieser in den Kanal fiel. Zudem waren die Fenster des Wagens geöffnet. Weitere Details zu Hergang und möglichem Tatmotiv sind nach Angaben einer Sprecherin der Anklagebehörde bislang nicht bekannt.

Bei dem Vorfall vom Dienstagabend war ein achtjähriges Mädchen gestorben. Die Leiche des Kindes wird nun obduziert. Sein 28 Jahre alter Vater und der fünfjährige Sohn schwebten am Mittwochmorgen noch in Lebensgefahr. Taucher der Feuerwehr hatten die drei Insassen aus dem Fahrzeug in fünf Metern Tiefe befreit. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers mussten sie von Notärzten reanimiert werden. Es habe eine Stunde gedauert, bis die Menschen ins Krankenhaus transportiert werden konnten.

Taucher suchten anschließend im Wasser nach möglichen weiteren Personen, weil laut Feuerwehr zunächst nicht klar war, ob noch jemand in dem Auto gesessen hatte. Später zogen Spezialisten den Wagen mithilfe eines Luftkissens an den Rand des Kanals, wo ein Kran der Feuerwehr den Wagen aus dem Wasser hob.

(dapd)

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