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Drama in München : Syrischer Flüchtling drohte erneut mit Sprung von Bau-Kran

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten drohte ein syrischer Asylbewerber in München, sich von einem Bau-Kran zu stürzen. Nach einem Gespräch mit einem Psychologen kletterte er wieder herunter.

Der Asylbewerber, der in München damit gedroht hat, sich von einem 40 Meter hohen Baukran zu stürzen, hat aufgegeben. Nach einem Gespräch mit Psychologen sei der Syrer wieder von dem Kran heruntergeklettert, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Zuvor hatte er stundenlang Polizei und Rettungskräfte in Atem gehalten.

Konkrete Forderungen des Asylbewerbers waren zunächst nicht bekannt. Bei dem Mann handelt es sich nach Polizeiangaben definitiv um denselben Asylbewerber, der Anfang August bereits auf einen Kran geklettert war und einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst hatte. Damals hatte der Syrer damit gedroht, sich in die Tiefe zu stürzen, falls seine Familie nicht nach Deutschland kommen dürfe.

Nachdem er die Rettungskräfte damals fast 17 Stunden in Atem gehalten hatte, wurde er von einem Spezialkommando der Polizei im Schutze der Dunkelheit überwältigt. Anschließend wurde er in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. (dpa)

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