Welt : Dreifacher Schutz

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Der Gerichtsprozess um den Erfinder des Computerwurms „Sasser“ wirft die Frage auf, wie sich normale Computernutzer gegen die verschiedenen Gefahren aus dem Internet schützen können.

TECHNISCH SICHER

Unabhängig davon, ob nun auf dem Computer Windows, Linux oder das Apple-Betriebssystem Mac OS läuft: Geschützt ist er nur, wenn auch die drei wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Erstens müssen potenzielle Sicherheitslücken im Betriebssystem geschlossen werden. Dazu werden die von den Softwarefirmen selbst bereitgestellten Updates aus dem Internet geladen und im System installiert.

Zweitens müssen alle ans Internet angeschlossenen Rechner unbedingt mit einem Virenscanner überwacht werden. Damit der Schutz greift, müssen die Viren-Erkennungsdateien ständig aktualisiert werden.

Und drittens schützt außerdem eine so genannte Firewall als Brandmauer davor, dass der Computer aus dem Internet heraus ausgeforscht werden kann.

SKEPTISCH SEIN

Eine genauso wichtige Schutzmaßnahme betrifft allerdings auch den Anwender. Nach wie vor stellt die Unachtsamkeit des Nutzers eine der größten Gefahren dar. Der Schutz: Obskure E-Mails, bei denen der Absender nicht bekannt ist oder die durch ihren Inhalt verdächtig wirken, gehören sofort in den virtuellen Papierkorb. So haben die meisten Viren keine Chance mehr. sag

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