Welt : Dreijähriger Junge in Speyer an Meningitis gestorben

Gesundheitsministerium warnt vor Angst und Panik MAINZ/MÜNCHEN.In Rheinland-Pfalz gibt es einen zweiten Meningitis-Todesfall.Ein drei Jahre alter Junge aus Speyer ist am Montag im Krankenhaus an Hirnhautentzündung gestorben.Das teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit.Das Kind sei an Meningitis vom Typ B erkrankt gewesen.Es war nach Angaben des Ministeriums in der vergangenen Woche eingeliefert worden.An den Folgen der Krankheit waren in den vergangenen Tagen ein 17jähriger in Koblenz, ein 16jähriger in Niederbayern und ein gleichaltriges Mädchen in Österreich gestorben.Wie das Ministerium mitteilte, ist in Rheinland-Pfalz derzeit kein neuer Erkrankungsfall gemeldet.Nach einem neuen Meningitis-Fall in Unterfranken warnte das bayerische Gesundheitsministerium am Montag vor Angst und Panik.Hirnhautentzündungen gebe es das ganze Jahr über, im Frühjahr häuften sich die Fälle erfahrungsgemäß.Im vergangenen Jahr seien bundesweit 808 Meningitis-Fälle registriert worden.Fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung seien Meningitis-Keimträger, ohne daß diese Krankheit zum Ausbruch komme.In einem Kindergarten im unterfränkischen Arnstein war am Montag der neue Fall bekanntgeworden.Das betroffene fünfjährige Kind sei nach einer Behandlung in der Würzburger Kinderklinik wieder wohlauf, teilte der Leiter des Gesundheitsamtes in Karlstadt mit.Auch ein Sprecher des Münchner Gesundheitsministeriums wies noch einmal darauf hin, daß es zwischen den verschiedenen Einzelfällen in Nieder- und Oberbayern sowie Unterfranken keinerlei Zusammenhang gebe.Unterdessen hat sich auch in Kiel ein Meningitis-Verdacht bei einem 14 Jahre alten Mädchen bestätigt.Das teilte Schleswig- Holsteins Gesundheitsministerium unter Berufung auf das behandelnde Krankenhaus mit.Die Patientin sei auf dem Wege der Besserung.Weitere Erkrankungen an Meningitis seien nicht bekannt.

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar