Heftige Regenfälle, Erdrutsche, Tornados und Erdbeben

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Dürren, Stürme und Überschwemmungen : Wetterextreme nehmen zu
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Nur eine Wand ist stehen geblieben von diesem Haus in Harrisburg, Illinois. Die Besitzerin hat den Tornado nicht überlebt.Alle Bilder anzeigen
Foto: AFP
01.03.2012 09:44Nur eine Wand ist stehen geblieben von diesem Haus in Harrisburg, Illinois. Die Besitzerin hat den Tornado nicht überlebt.

Auf der koreanischen Halbinsel leiden sowohl der Norden wie der Süden unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 100 Jahren. In Australien und China gab es im Februar/März, beziehungsweise Mai und Juni, dramatische Überschwemmungen und vom Regen ausgelöste Erdrutsche. In Peking sind bei den heftigsten Regenfällen seit 60 Jahren allein am Wochenende mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Mehr als 30 000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden.

Video: China: Schlimmste Regenfälle seit 60 Jahren

In Japan sind erst vor wenigen Tagen eine Viertelmillion Menschen wegen dramatischer Überschwemmungen in Sicherheit gebracht worden. In den USA sind durch Tornados im März und April mindestens 41 Menschen gestorben. Die Wetterforscher sind sich allerdings noch nicht einig, ob die Zunahme der Tornados in den USA auf den Klimawandel zurückzuführen ist. In Mosambik starben im Januar 46 Menschen durch einen Zyklon mit dem Namen Funso. Januar ist eigentlich kein Monat für Zyklone. Die Daten stammen von der Rückversicherung Munich Re, die für das erste Halbjahr 450 Naturkatastrophen verzeichnet hat. Darin sind allerdings auch Erdbeben enthalten.

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