Welt : Ein milder kosmischer Eisregen

Unzählige herabstürzende Minikometen könnten Entwicklung von Leben auf der Erde gefördert haben WASHINGTON/ LONDON (dpa).Ein Satellitenbild der US-Weltraumbehörde Nasa gibt nun Aufschluß über ein bislang weitgehend unbeachtetes Phänomen: Riesige Eisbrocken fliegen durch das Weltall und stürzen in großer Zahl in die Erdatmosphäre.Die Minikometen von der Größe ganzer Häuser schmelzen bald nach dem Eintritt in die irdische Lufthülle.Zwischen fünf und 30 solcher Brocken schießen pro Minute nieder, berichtet die US-Raumfahrtbehörde Nasa in dieser Woche. "Die Objekte zerbersten in einer Höhe von etwa 1000 bis 24 000 Kilometer über dem Planeten", teilte Forscher Louis Frank von der University of Iowa auf einem Kongreß für Geophysik in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland mit."Dieser relativ milde kosmische Regen enthält möglicherweise einfache organische Bestandteile und könnte die Entwicklung von Leben auf unserem Planeten gefördert haben." Die Entdeckung der Eisstücke von bis zu 20 Tonnen Gewicht sei ein Triumph für Louis Frank, schreibt die Fachzeitschrift "

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