Welt : Eine Frage der Frisur

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Viel Wasser und Seife, SchweifToupets, Rückenlinien-Fell und Lack für die Hufe – das sind die Utensilien mit denen moderne Kuh-Friseure ans Werk gehen. Sie bereiten die Tiere für Schau-Auftritte, Werbespots oder Fotos von Züchtern vor. Die Prozedur beginnt mit dem sorgfältigen Waschen und wird mit der Gestaltung der „Top-Line“, der gestylten Oberlinie des Rückens, abgerundet. Bei diesem Vorgang wird die Rückenlinie der Tiere begradigt, was mit intensivem Föhnen oder auch mit dem Verwenden eines Rückentupets erreicht werden kann. Der Styling-Spezialist Dieter Hoss führt Kursteilnehmer bei der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Imst in Tirol in diese besondere Kunst ein. Ihnen wird der Umgang mit der Schermaschine beigebracht und sie sind es auch, die die Nacht vor der morgendlichen Vorführung im Stall verbringen müssen. Sie wachen sogar über den Stuhlgang ihrer Schützlinge, um im Fall der Fälle zur Stelle zu sein: das Schweif-Toupet darf in der Nacht nicht schmutzig werden.hak

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